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Schwimmen

Angelina Köhler wird Weltmeisterin und bucht Olympiaticket

19.02.2024

Angelina Köhler ist Weltmeisterin. Bei den globalen Titelkämpfen in Doha (11.-18.02.2024) feiert die 23-jährige ihren größten Erfolg und gewinnt über 100 Meter Schmetterling in 56,28 Sekunden. Damit bucht sie nebenbei auch noch ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Paris.

Ihre Formkurve zeigt kontinuierlich nach oben. Bereits im Vorlauf (56,41 Sekunden) und im Halbfinale (56,11 Sekunden) konnte sie ihren deutschen Rekord von den letztjährigen Weltmeisterschaften (57,05 Sekunden) deutlich verbessern und im Finale bestätigen. Ihr Weltmeistertitel ist der erste deutsche seit Britta Steffen 2009, ebenfalls SG Neukölln :-). Sie gewann vor der Amerikanerin Claire Curzan (56,61 Sekunden) und der Schwedin Louise Hansson (56,94 Sekunden).

Angelina, die SG Neukölln gratuliert dir von Herzen zu deiner tollen Leistung und wünscht dir gutes Gelingen in Paris! Bezirksbürgermeister Martin Hikel gratuliert ebenfalls: „Herzlichen Glückwunsch zum Weltmeisterinnen-Titel, liebe Angelina Köhler und liebe SG Neukölln. Als größter Schwimmverein der Stadt hat sich die SG Neukölln wieder einmal als Goldschmiede für Schwimmerinnen erwiesen. Angelina Köhler zeigt wie die vielen Athletinnen, was in Neukölln möglich ist. Damit ist sie ein leuchtendes Vorbild für unseren Bezirk und seine Menschen. Und für das Bezirksamt ist ein solcher Erfolg ein Ansporn, beste Bedingungen für den Sport in unserem Bezirk zu schaffen.“

Angelina wartete noch mit einem fünften Platz im Finale der 50m Schmetterling auf. In 25,71 Sekunden schwamm sie persönliche Bestzeit und Vereinsrekord. Für das Finale musste sie sich in ein einem Ausschwimmen um den achten Platz durchsetzten. Einen weiteren Einsatz hatte Angelina über 50 Meter Freistil. Hier wurde sie in 25,47 Sekunden 20.

Ole Braunschweig konnte über die nicht olympischen 50 Meter Rücken seine beste WM-Platzierung ergattern. In 24,74 Sekunden wurde er Fünfter. Über 100 Meter Rücken positionierte er sich in 53,89 Sekunden auf dem elften Platz. Leider verpasste Ole die Olympianorm knapp (53,74 Sekunden), aber er wird weiter Gelegenheit dazu haben. 

Titelfoto: Angelina Köhler mit ihrem Trainer Lasse Frank (Fotos: privat)

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