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Wasserball

Drei Tage Wasserball, Gemeinschaft und jede Menge Herzblut

24.08.2026

Vom 21. bis 23. August wurde das Sportbad Britz wieder zum Treffpunkt des Nachwuchs-Wasserballs: Beim Stachow-Pokal 2026 kämpften 25 Mannschaften aus neun Vereinen in den Altersklassen U10, U12 und U14 um die begehrten Pokale. Mit dabei waren die SG Neukölln, der Erfurter SSC, der OSC Potsdam, die White Sharks Hannover, der SVV Plauen, der ASC Brandenburg, die Wasserfreunde Spandau 04, die Wasserfreunde Fulda und Hellas Hildesheim.

Rund 300 Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Betreuer und Eltern bevölkerten das Sportbad Britz und machten das Turnier auch abseits des Beckens zu einem besonderen Ereignis. Viele von ihnen campierten direkt im Bad – und mussten dabei einiges aushalten. Petrus hatte in diesem Jahr offensichtlich wenig Mitleid mit den Wasserballern: Es regnete vereinzelt, die Sonne ließ sich kaum blicken und für Ende August waren die Temperaturen schlichtweg zu kalt.

Im Wasser allerdings wurde es dafür umso heißer. Auf zwei Spielfeldern wurde parallel gespielt, um das umfangreiche Programm zu bewältigen. In den drei Altersklassen wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt – mehr als 100 Partien standen am Ende auf dem Spielplan. Spannung, Einsatz und jede Menge Wasserball-Action waren damit garantiert.

Sportlich konnten sich am Ende drei Mannschaften über den Turniersieg freuen: In der U14 setzte sich der OSC Potsdam durch, in der U12 hatte der Erfurter SSC die Nase vorn und bei der U10 gingen die Wasserfreunde Fulda als Sieger aus dem Turnier hervor. Die weiteren Platzierungen sind den entsprechenden Grafiken zu entnehmen.

Doch so wichtig die Ergebnisse auf dem Papier auch sind: Der Stachow-Pokal lebt von mehr als Tabellen und Platzierungen. Im Mittelpunkt stand das gemeinsame Erlebnis, der sportliche Austausch und das faire Miteinander. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Teilen Deutschlands trafen aufeinander, kämpften gemeinsam um jeden Ball und saßen anschließend wieder zusammen. Sport verbindet – und der Stachow-Pokal hat dies einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Der Pokal erinnert dabei an Heinz Stachow, eine prägende Persönlichkeit des Berliner Wasserballs und langjährigen Förderer des Sports. In seinem Sinne steht das Turnier nicht nur für sportlichen Ehrgeiz, sondern auch für Gemeinschaft, Nachwuchsförderung und die Begeisterung für den Wasserballsport.

Ein ganz besonderer Dank gilt Organisator Marc Seele, der es einmal mehr geschafft hat, aus einem sportlichen Wettstreit ein großes Event für die gesamte Wasserballfamilie zu machen.

Ebenso bedanken wir uns herzlich bei allen Schiedsrichtern und Kampfrichtern sowie bei den zahlreichen helfenden Händen im Hintergrund. Ohne ihren Einsatz wäre ein Turnier dieser Größenordnung nicht möglich.

Und natürlich gilt unser Dank allen Mannschaften, Sportlerinnen und Sportlern, Trainern, Betreuern und Eltern, die aus allen Teilen der Republik nach Berlin gekommen sind. Schön, dass ihr da wart und den Stachow-Pokal zu dem gemacht habt, was er ist: ein großes Fest des Nachwuchswasserballs.

Liebe Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Republik – vielen Dank für euren Besuch!

Wir sehen uns 2027 wieder, natürlich im Sportbad Britz!

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