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Wasserball

Drei Tage Wasserball, Gemeinschaft und jede Menge Herzblut

04.09.2026

Vom 21. bis 23. August wurde das Sportbad Britz wieder zum Treffpunkt des Nachwuchs-Wasserballs. Beim diesjährigen Stachow-Pokal traten insgesamt 25 Mannschaften aus neun Vereinen in den Altersklassen U10, U12 und U14 gegeneinander an. Mit dabei waren der Erfurter SSC, der OSC Potsdam, die White Sharks Hannover, der SVV Plauen, der ASC Brandenburg, die Wasserfreunde Spandau 04, die Wasserfreunde Fulda, Hellas Hildesheim und natürlich die SG Neukölln.

Rund 300 Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Betreuer und Eltern machten das Sportbad Britz für drei Tage zu einem besonderen Treffpunkt der Wasserballfamilie. Viele Mannschaften übernachteten direkt im Freibad und machten das Turnier damit auch abseits des Beckens zu einem gemeinsamen Erlebnis. Auch wenn das Wetter in diesem Jahr nicht ganz mitspielte und sich die Sonne nur selten zeigte, wurde es im Wasser dafür umso heißer. Auf zwei Spielfeldern wurde parallel gespielt. In allen drei Altersklassen wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ gespielt, sodass insgesamt mehr als 100 Partien auf dem Spielplan standen.

Auch die drei Nachwuchsmannschaften der SG Neukölln waren mit viel Ehrgeiz und Einsatz dabei. Für die U10 stand vor allem der Spaß am Wasserball und das Sammeln von Erfahrungen im Vordergrund. Über das gesamte Turnier hinweg zeigten die jungen Neuköllnerinnen und Neuköllner gegen jeden Gegner Mut, Ehrgeiz und den Willen, sich weiterzuentwickeln und einen Sieg einzufahren. Am Ende durfte sich die U10 über einen tollen 5. Platz freuen. Vor allem die positive Entwicklung und der große Einsatz der Mannschaft können dabei als Erfolg gewertet werden.

Für die U12 begann das Turnier zunächst etwas holprig. Doch die Mannschaft bewies schnell Willensstärke und großen Zusammenhalt. Vor allem gegen die Ostmannschaften konnte man sich stark durchsetzen und zeigte im Verlauf des Turniers eine deutliche Steigerung. Ein besonderes Highlight war das Spiel gegen die White Sharks Hannover, die seit Jahren zu den dominierenden Mannschaften im deutschen Nachwuchswasserball gehören. Nur zehn Sekunden vor Schluss mussten sich die Sharks mit einem Unentschieden zufriedengeben – ein riesiger Erfolg für die Neuköllner Bubis.

Auch gegen den späteren Turniersieger aus Erfurt zeigte die U12 eine starke Leistung und musste sich lediglich knapp mit 2:3 geschlagen geben. Am Ende stand ebenfalls ein starker 5. Platz zu Buche. Dabei ließ die Mannschaft unter anderem Spandau, Potsdam, Brandenburg und Hildesheim hinter sich. Die gezeigten Leistungen machen deutlich, dass die U12 auf einem guten Weg ist und der Stachow-Pokal eine hervorragende Vorbereitung auf die kommende Saison war.

Auch die U14 ging mit einem vergleichsweise kleinen und sehr jungen Kader an den Start. Die Erwartungen mussten aufgrund der Voraussetzungen zunächst etwas zurückhaltend angesetzt werden. Doch davon ließ sich die Mannschaft nicht beeindrucken. Von Beginn an zeigten die Neuköllner Leidenschaft, Emotionen und großen Einsatz. Im Laufe des Turniers war zudem eine deutliche Entwicklung zu erkennen. Am Ende erreichte die U14 einen tollen 6. Platz und kann auf ihre Leistung sehr stolz sein. Für die Mannschaft war das Turnier ein wichtiger Test mit Blick auf die kommende Saison und zeigte, dass man sich auch gegen körperlich und spielerisch erfahrenere Teams behaupten kann.

Während sich in der U14 der OSC Potsdam den Turniersieg sichern konnte, setzte sich in der U12 der Erfurter SSC durch. In der U10 gingen die Wasserfreunde Fulda als Sieger aus dem Turnier hervor. Doch auch wenn die Platzierungen einen wichtigen Teil des sportlichen Wettbewerbs ausmachen, lebt der Stachow-Pokal von weit mehr als Ergebnissen und Tabellen. Der gemeinsame Austausch, das faire Miteinander und die Freude am Wasserballsport stehen ebenso im Mittelpunkt. Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Teilen Deutschlands kommen zusammen, kämpfen im Wasser um jeden Ball und sitzen anschließend wieder gemeinsam am Beckenrand. Der Stachow-Pokal zeigt damit jedes Jahr aufs Neue, wie sehr Sport verbindet.

Der Pokal erinnert an Heinz Stachow, eine prägende Persönlichkeit des Berliner Wasserballs und langjährigen Förderer des Sports. In seinem Sinne steht das Turnier für sportlichen Ehrgeiz, Gemeinschaft, Nachwuchsförderung und die Begeisterung für den Wasserballsport.

Ein besonderer Dank gilt Marc Seele, der auch in diesem Jahr mit großem Einsatz dafür gesorgt hat, dass der Stachow-Pokal zu einem gelungenen Event für die gesamte Wasserballfamilie wurde. Ebenso bedanken wir uns bei allen Schieds- und Kampfrichtern sowie bei den zahlreichen Helferinnen und Helfern im Hintergrund. Ohne ihren Einsatz wäre ein Turnier dieser Größe nicht möglich.

Ein ganz besonderer Dank geht außerdem an den Förderverein der SG Neukölln, der uns sowohl im Trainingslager als auch beim Stachow-Pokal finanziell unterstützt hat. Durch diese Unterstützung werden den Kindern und Jugendlichen in unserem Verein wichtige Erfahrungen und besondere Erlebnisse ermöglicht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.

Am Ende bleiben drei Tage voller Wasserball, Ehrgeiz, Mut, Emotionen und Gemeinschaft. Unsere drei Mannschaften können stolz auf ihre Leistungen sein und mit viel Selbstvertrauen in die kommende Saison starten.

Vielen Dank an alle Mannschaften, Sportlerinnen und Sportler, Trainer, Betreuer und Eltern, die den Weg nach Berlin auf sich genommen und den Stachow-Pokal zu einem großen Fest des Nachwuchswasserballs gemacht haben.

Wir sehen uns 2027 wieder – natürlich im Sportbad Britz!

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