
Wasserball
Neukölln lässt Big Points liegen
09.03.2026
In der Wasserball-Bundesliga musste sich die SG Neukölln am Samstag, 14.03.2026, in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, dem Duisburger SV 98 mit 13:20 (2:5/4:4/3:6/4:5) geschlagen geben. Für die Berliner bleibt die Situation damit schwierig: Neukölln hält weiterhin die Rote Laterne der Liga.
Dabei zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine engagierte Leistung, musste aber schnell einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherschwimmen. Wie schon in den vergangenen Wochen setzte Neukölln erneut stark auf den eigenen Nachwuchs – gleich sechs Spieler unter 19 Jahren standen im Aufgebot. Bis zur Halbzeit gelang es den Gastgebern, mit dem favorisierten Duisburger Team mitzuhalten und das Spiel offen zu gestalten.
Im weiteren Verlauf machte sich jedoch die individuelle Klasse der Gäste bemerkbar. Während Duisburg immer wieder aus dem Rückraum erfolgreich zum Abschluss kam und damit kontinuierlich Druck aufbaute, offenbarte Neukölln gerade in diesem Bereich deutliche Defizite. Zu selten gelang es den Berlinern, ihre Angriffe kontrolliert auszuspielen und selbst gefährlich aus der Distanz abzuschließen. So setzte sich der Duisburger SV im Laufe der zweiten Spielhälfte zunehmend ab und brachte den letztlich deutlichen 20:13-Erfolg souverän ins Ziel.
Bester Torschütze auf Neuköllner Seite war Aly Elaassar, der vier Treffer erzielte und damit erneut seine Offensivqualitäten unter Beweis stellte.
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der SG Neukölln allerdings nicht. Bereits am kommenden Wochenende steht der vorletzte Spieltag der Hauptrunde an. Dann gastieren die Berliner beim Tabellensiebten SV Cannstatt. Die Schwaben haben aktuell drei Punkte mehr auf dem Konto. Hoffnung macht den Neuköllnern jedoch das Hinspiel: Da konnte sich die SGN deutlich durchsetzen.
Sollte dieses Kunststück erneut gelingen, würde die Rote Laterne an Cannstatt weitergereicht – und die Ausgangslage für die anschließenden Play-offs würde sich für die Berliner deutlich verbessern.
Für die SG Neukölln im Einsatz waren:
Connor Bruchwalski, Lennert Rojahn, Aly Elaassar (4), Terrence Smit (2), Philipp Gottfried (2), Basil Blanc (1), Marc Weber (3), Artur Toth, Tarek Chiru, Tamas Tanczer, Amar Mahmutovic, Ihor Kechedzhy, John Pohle, Jonas Kleiber
Trainer: Andreas Schlotterebck, Sascha Pacyna
Mental-Coach: Amelie Garbe