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Wasserball

Neuköllner Minis beim Hopla Cup in Mulhouse

27.05.2026

Am verlängerten Pfingst-Wochenende, vom 22.05. bis 24.05.2026 machte sich die U12-Wasserballmannschaft der SG Neukölln auf den Weg zum Hopla Cup nach Mulhouse. Das internationale Turnier diente als wichtige Vorbereitung auf die Deutsche Endrunde, die am 20. und 21. Juni in Berlin stattfinden wird. Insgesamt nahmen 24 Mannschaften in der Altersklasse U12 teil, eingeteilt in vier Sechsergruppen. In der Gruppe C trafen die Neuköllner Minis auf Lausanne Aquatique (CH), ASVO Association Sportive Val-d'Oise Water-Polo (F), Anthony (F), RC Arras (F) und US Conflans-Sainte-Honorine (F).

Bereits am Freitagmorgen begann die Reise um 04:30 Uhr mit der Zugfahrt Richtung Mulhouse. Nach einer langen, aber ruhigen achtstündigen Fahrt ging es nach der Ankunft direkt zu Fuß weiter zum Hotel, wo die Mannschaft eincheckte. Anschließend machte sich das Team unmittelbar auf den Weg zur Schwimmhalle, denn bereits um 17:45 Uhr stand das erste Spiel auf dem Programm.

Die 13 Neuköllner Spieler wurden zusätzlich von zwei Spielern des LSV Brandenburg (Jahrgang 2015) unterstützt. Die Mannschaft startete stark in das Turnier und konnte direkt zwei Siege in der ersten Gruppenphase einfahren.

Am Samstagmorgen wartete jedoch bereits um 08:55 Uhr mit ASVO (Oise-Tal) der zu diesem Zeitpunkt Tabellenführer und spätere Turniersieger. In dieser Partie zeigte sich früh die körperliche Überlegenheit des Gegners. Die Neuköllner fanden zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel und mussten sich deutlich mit 19:1 geschlagen geben. Diese Niederlage beeinflusste spürbar die Moral der Mannschaft für den weiteren Turnierverlauf, denn in den darauffolgenden Spielen gelang es kaum noch, an die Leistungen des Turnierstarts anzuknüpfen.

Die erste Gruppenphase beendete die SG Neukölln auf dem dritten Tabellenplatz und erhielt für die nächste Runde neue Gegner. Dort traf man auf den Bayerischen Schwimmverband, Laval (F) und die Pelicans aus Velenciennes (F). Besonders gegen Bayern zeigte die Mannschaft noch einmal ein spannendes und umkämpftes Wasserballspiel, musste sich jedoch knapp mit 6:4 geschlagen geben. In den weiteren Gruppenspielen gelang es leider nicht mehr, das spielerische Potenzial der Mannschaft vollständig abzurufen.

Als Viertplatzierter der zweiten Gruppenphase musste sich das Team anschließend in einer weiteren Runde beweisen, um noch die Chance auf eine Platzierung unter den besten acht Mannschaften zu wahren. Doch auch dort konnte die Mannschaft nicht mehr richtig ins Turnier zurückfinden und verlor die Spiele gegen Comité Loire, Nyon und Toulon (alle F). Erneut belegte die SG Neukölln den vierten Gruppenplatz.

Damit ging es im sogenannten „Castor Cup“ nur noch um die Plätze 9 bis 16. Im Viertelfinale traf die Mannschaft am Sonntagabend um 18:25 Uhr auf Montgeron (F). Trotz einer gemeinsamen Teambesprechung und der klaren Motivation, sich noch einen Platz unter den Top 10 zu sichern, fand das Team erneut nicht richtig ins Spiel und verlor mit 8:0. Dadurch spielte die Mannschaft nur noch um die Plätze 13 bis 16. Die Enttäuschung innerhalb des Teams war entsprechend groß, und über weite Strecken des Turniers fiel es schwer, die Freude am Spiel aufrechtzuerhalten.

Am Montagmorgen stand schließlich um 09:45 Uhr das Spiel gegen TSN (Taverny) um die Plätze 13 bis 16 an. Nach vielen gemeinsamen Gesprächen und emotionalen Momenten nahm sich die Mannschaft vor, die letzten beiden Spiele unbedingt erfolgreich zu gestalten. Dieser Zusammenhalt zeigte Wirkung: Die Spieler konnten den Druck und die Enttäuschung abschütteln und gewannen verdient mit 7:4 gegen TSN.

Im anschließenden Spiel um Platz 13 traf die SG Neukölln erneut auf Comité Loire, gegen die man in der Gruppenphase noch knapp mit 7:6 verloren hatte. Nach dem Erfolgserlebnis zuvor trat die Mannschaft nun deutlich gefestigter auf und ließ defensiv kaum Chancen zu. Bereits kurz nach der Halbzeit führte das Team mit 7:3, sodass früh durchgewechselt werden konnte. Am Ende stand ein verdienter 8:5-Erfolg und damit Platz 13 im Gesamtklassement.

Auch wenn dieses Ergebnis nicht den eigenen Ansprüchen entsprach und sicherlich mehr möglich gewesen wäre, haben alle Spieler jederzeit ihr Bestes gegeben und wichtige Erfahrungen gesammelt. Die Mannschaft nimmt viele Erkenntnisse und Motivation mit in die Vorbereitung auf die Deutsche Endrunde und kann trotz aller Herausforderungen stolz auf ihren Einsatz beim Hopla Cup zurückblicken.

Im Einsatz waren:

Joshua Karolzcak, Henning Stenzel, Elias Lemcke, Elias Neumann, Mijo Wilting, Amon Delepine, Finn Graf, Jonas Wege, Jannek Robus, Lino Lasnia, Luca Niems, Henrik Schimmelpfennig, Emil Rauschenbach sowie Moritz und Silas (LSV Brandenburg) und Fabian Walle (LSV Brandenburg U14).

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