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Wasserball

Vierter Platz für Neuköllner Minis

24.03.2026

Die U12 der SG Neukölln hat beim Ostdeutschen Wasserball-Pokal am Wochenende des 21. und 22. März 2026 ein starkes Turnier gespielt, den vierten Platz belegt und sich damit verdient für den Deutschen Pokal qualifiziert. Austragungsort war die Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg, organisiert von den Wasserfreunde Spandau 04.

Bereits im Viertelfinale stand für die Neuköllner Minis viel auf dem Spiel: Gegen den SC DHfK Leipzig ging es um den Einzug in die Runde der besten vier – und damit um die Qualifikation für den überregionalen Wettbewerb. Die Partie entwickelte sich zu einem echten Nervenspiel. Nach frühem Rückstand kämpfte sich die SGN zurück und glich bis zum Ende des ersten Viertels aus. In der Folge wogte das Spiel hin und her, mit wechselnden Führungen und hoher Intensität. Erst im dritten Abschnitt gelang es den Neuköllnern, sich entscheidend abzusetzen: Kilian Beier traf zur 8:7-Führung und leitete damit die Wende ein. In der Schlussphase spielte das Team konzentriert zu Ende und sicherte sich mit einem 14:11-Erfolg das Ticket für den Deutschen Pokal.

Im Halbfinale traf die SG Neukölln auf den favorisierten Erfurter SSC. Trotz großem Einsatz und kämpferischer Leistung machte sich der Kräfteverschleiß aus der vorangegangenen Partie bemerkbar. Die Berliner hielten dagegen, konnten den Thüringern jedoch über die gesamte Spielzeit hinweg nicht entscheidend gefährlich werden und unterlagen mit 8:13 (1:3/2:3/0:2/5:5).

Damit blieb das Spiel um Platz drei – ausgerechnet gegen den Gastgeber Wasserfreunde Spandau 04. Auch diese Begegnung bot Hochspannung bis in die Schlusssekunden. Neukölln präsentierte sich erneut auf Augenhöhe, ging mehrfach in Führung und zeigte große Moral. Spandau fand jedoch stets eine Antwort, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. 41 Sekunden vor dem Abpfiff gelang den Gastgebern schließlich der entscheidende Treffer zum 9:8 (4:2/2:4/1:1/1:2) – ein denkbar knapper und unglücklicher Ausgang aus Neuköllner Sicht.

Trotz des verpassten Podiums überwiegt das Positive: Mit Platz vier und der Qualifikation für den Deutschen Pokal haben die Neuköllner Minis ihr Minimalziel erreicht und sich in einem starken Teilnehmerfeld eindrucksvoll behauptet. Angesichts der hohen Leistungsdichte im Osten ist dies ein beachtlicher Erfolg und eine vielversprechende Ausgangslage für die kommenden Aufgaben auf nationaler Ebene.

Für die SG Neukölln im Einsatz waren:

Joshua Karolczak, Henning Stenzel (11 Tore), Jannek Robus, Elias Neumann, Kilian Beier (9), Amon Delepine, Finn Graf, Niklas Beier (6), Jonas Wege, Mijo Wilting (4), Lino Lasnia, Elias Lemcke, Henrik Schimmelpfennig, Luca Niems.

Trainer: Florian Seele, Karsten Jurk und Niklas Braatz.

Den Turniersieg sicherte sich der OSC Potsdam vor Erfurt und Spandau. Dahinter folgt die SG Neukölln auf Rang vier, gefolgt von Leipzig und Zwickau.

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